Presseinformation

Kennedy – the sailing President
29. Mai 2017 – der 100. Geburtstag von JFK

Spätestens mit der Rede von John Fitzgerald Kennedy an der Berliner Mauer am 26. Juni 1963, wurde der amerikanische Präsident auch in Deutschland zu einem der populärsten Staatsmänner seiner Zeit. Um JFK, sein Handeln und den Zauber, der von ihm ausging zu verstehen muss man auch die Leidenschaft der Familie Kennedy zum Segeln und dem Meer kennen.
Am Tag nach seiner Ermordung in Dallas am 22. November 1963, fand man im Rice Hotel auf einem Notizblock des Hotels Skizzen eines Segelboots, die JFK während seines Aufenthalt dort gezeichnet hatte, nur Stunden vor seinem Tod.

Die Familie Kennedy, Nachfahren irischer Einwanderer, besaß ein Strandhaus in Hyannis auf Cape Cod im Nordosten der USA. Zu seinem 15. Geburtstag bekam JFK die Jolle VICTURA, ein kleines nicht mal 8 Meter langes Boot mit Gaffelrigg, geschenkt. John und seine Brüder Edward und Robert ließen keine Gelegenheit verstreichen, das Boot bei Regatten zu segeln. Als John im 2ten Weltkrieg den Untergang seines Patrouillenbootes überlebte, war seine Familie überzeugt davon, dass er ohne seine Erfahrungen auf der VICTURA nicht mit dem Leben davon gekommen wäre. Die Homestory mit der Braut in spe, Jacqueline Bouvier, ebenfalls am Meer und natürlich auch auf der VICTURA, die Hochglanzbilder des späteren Ehepaars an Bord der Motoryacht HONEY FITZ und deren Begleitung des Americas Cup von 1962, in der Australien mit der 12mR Rennyacht GRETEL zum ersten mal nach dem „Cup“ griff, unterstreichen deutlich, welchen Stellenwert Segeln für die Kennedys hatte. Auch dass er anwies, dass die Yacht MANITOU, 1937 bei
Sparkman & Stephens gebaut, zu einer Art schwimmenden weißen Haus umgebaut wurde, von der aus er seine Amtsgeschäfte auch auf See wahrnehmen konnte, ist Nachweis dieser Begeisterung.

John F. Kennedy wurde vor 100 Jahren am 29.Mai 1917 geboren. Den Präsidenten der USA, den charismatischen Politiker, aber besonders den begeisterten Segler möchte das YACHTING HERITAGE CENTRE mit der Ausstellung „Kennedy – the sailing President“ würdigen.

Die Ausstellung geht von 02.05. – 10.07. 2017 täglich (Montage, Feiertage ausgenommen)
11:00 – 18:00 Uhr.

 

Unter dem Titel NORTHERN LIGHTS präsentiert das Robbe & Berking Yachting Heritage Centre in seiner zweiten großen Ausstellung auf fast 900 m2 die spektakulärsten Fotos zweier Fotografen , die für viele zu den absoluten Stars unter den Yachtfotografen gehören : Nico Krauss und Ulf Sommerwerck. Klassische Yachten in ganz besonderen Momenten. Fotos zum Träumen, die jedes Seglerherz höher schlagen lassen.

 

Die Geschichte des Yachtsports bekommt ab 2.Oktober eine neue internationale Bühne: Das „Robbe & Berking Yachting Heritage Centre“

Es ist 21 Jahre her, dass die Silbermanufaktur Robbe & Berking  auf der Flensburger Förde zum ersten Mal den seitdem jährlich stattfindenden Robbe & Berking Sterling Cup veranstaltete. Erst vor wenigen Tagen trafen sich Hunderte Eigner von Riva Motorbooten, Schärenkreuzern und Yachten, die nach der berühmten Meterklasseformel gebaut sind, zu diesem Concorso d´Eleganza  zum 22. Mal.  Es ist 15 Jahre her, dass Robbe & Berking zusammen mit dem Flensburger Segel Club die damals allererste gemeinsame Weltmeisterschaft für Meterklasseyachten veranstaltete. Zahlreiche Welt- und Europameisterschaften sind seitdem gefolgt, darunter 2008 und 2011 die Welt- und 2015 die Europameisterschaft der Königsklasse der 12 mR Yachten, zu der diese ehemalige America´s Cup Klasse vom 29. Juni – 02. Juli. 2017 erneut bei Robbe & Berking zu Gast sein wird. Und es ist 8 Jahre her, dass die Silbermanufaktur mit der Yachtwerft Robbe & Berking Classics eine Schwester bekam, die sich auf den Bau und die Restaurierung besonders eleganter und ausschließlich hölzerner Yachten und Boote spezialisiert hat. Aus diesen bescheidenen Anfängen ist heute ein maritimer Firmenverbund geworden, der mit der ebenfalls zur Robbe & Berking Familie gehörenden Firma Baum & König auch als Yachtmakler und mit dem vierteljährlich erscheinenden Yachtmagazin GOOSE und einem Yachtkalender auch als Verlag tätig ist.

Während Flensburg seit 1995 ein Geheimtipp für alle Freunde klassischer Yachten war, aber in den vergangenen Jahren stets nur Kunden der Yachtwerft und geladenen Gäste das direkt am Flensburger Stadthafen gelegenen Werftgelände betreten konnten, erwarten Segler aus aller Welt nun mit Spannung die Eröffnung des „ Robbe & Berking Yachting Heritage Centre“ am 2. Oktober. Schon bei der Eröffnung der Yachtwerft Robbe & Berking Classics im Frühjahr 2009 sprach Oliver Berking, Inhaber der 1874 gegründeten Silbermanufaktur und Gründer der Yachtwerft, von seinen Plänen, rund um die junge Werft herum ein Zentrum für Yachtsportgeschichte entstehen zu lassen, in dem die Werft nur ein Baustein sein würde.

Mit der Eröffnung des Yachting Heritage Centres, das am 2. Oktober erstmals mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt wird , ist dieses Ziel nun der Vollendung nahe. Bis zum Frühjahr 2017 werden mit dem „Baum & König Yacht Humidor“, in dem zum Verkauf stehende klassische Yachten präsentiert werden und einem Bürogebäude für befreundete, überwiegend maritime Unternehmen zwei weitere Gebäude auf dem Werftgelände fertig gestellt sein.

Gleich die erste Ausstellung im „Robbe & Berking Yachting Heritage Centre“ unterstreicht deutlich  den Anspruch des Gründers und Initiators, das Mekka des klassischen Yachtsports in Europa zu schaffen. Unter dem Titel „Royal Yachting“ beschäftigt sie sich mit der Leidenschaft der Europäischen Königshäuser vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute am Yachtsport und präsentiert in dem neuen Museumsgebäude mit seinen fast 1500m2 spektakuläre Exponate, die zu einem erheblichen Teil noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren -  Leihgaben fast aller Europäischer Königsfamilien, vieler königlicher Yachtclubs, befreundeter Museen und privater Sammler. Möglich war Berking und der Kuratorin des Hauses, Dr. Eva Nielsen, dies nur durch die tatkräftige Unterstützung der Museumspartner, die sich von Berking´s Vision schnell anstecken ließen. „Hier wird mit der baldigen Eröffnung des Yachting Heritage Centres nicht nur eine wirklich besondere Werft, sondern ein maritimer Hotspot mit Europäischen Dimensionen entstehen, der Besucher aus aller Welt anziehen wird. Alleine die mit fast 9000 antiquarischen Yachtsportbüchern größte Yachtsportbibliothek der Welt, die dort der Öffentlichkeit präsentiert wird, begeistert uns immer wieder. Als Oliver Berking mir zum ersten Mal von seinen Plänen berichtete, war schnell klar, dass wir uns als ein dem Yachtsport stets eng verbundenes Unternehmen engagieren wollen.“, so Anna Baum, Gesellschafterin des führenden Europäischen Spezialisten für Yachtversicherungen Pantaenius. Zusammen mit Jaguar und Land Rover, dessen Schleswig Holsteinischen Vertriebspartner Nehkorn, der Nord Ostsee Sparkasse NOSPA, der Hamburger Yachtsportmesse hanseboot und dem großen Norddeutschen Bauunternehmen HÖFT, das für alle in den vergangenen Jahren auf dem Werftgelände entstandenen Neubauten verantwortlich ist, gehört sie zum Freundes- und Fördererkreis des neuen Museums.

„Drei oder vier Ausstellungen planen wir im Jahr, und ich kann Ihnen jetzt schon versprechen, dass die erste nicht die spektakulärste bleiben wird.“, sagt Oliver Berking.  Aber neben den wechselnden Ausstellungen plant er auch dauerhafte Attraktionen. „ Neben den vielen maritimen Exponaten werden wir immer auch klassische Automobile präsentieren, eine Hall Of Fame für die großen Männer und Frauen der Yachtsportgeschichte errichten und einen kleinen besonderen Museumsshop betreiben.“ Dauerhaft präsentiert wird auch ein Bild eines besonderen Malers: Pal Sarkozy, Vater des früheren Französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Selbst Segler ein Leben lang, begeisterte er sich schnell für Berking´s Ideen und versprach ihm rechtzeitig zur Eröffnung ein Bild. Mitten in den finalen Vorbereitungen steckt auch die neue „Gallery4“. Die vier Norddeutschen Malerinnen Susanne Westphal, Ines Ramm, Heinke Böhnert und Christine Aulbach werden hier dauerhaft ihre Arbeiten präsentieren und verkaufen. Sarkozys Bild hingegen ist unverkäuflich.

Schon Ende August eröffnete mit dem „Ristorante Italia il Porto“ das neue Museumsrestaurant. Es ist seit über 25 Jahren eines der besten Italienischen Restaurants in Norddeutschland und in Zukunft im „Robbe & Berking Yachting Heritage Centre" zu Hause. Der Ansturm auf die fast 200 Plätze reißt seitdem nicht ab. Amilcare Patrevita, Chef des Restaurants: „Viele Norddeutsche waren gespannt auf unsere Neueröffnung, und ich glaube jeder möchte die Gelegenheit nutzen, einen ersten Blick ins Zentrum zu werfen.“